Der Bärbeiß, oder: Sloterdijk kotzt sich aus

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Diese Wortwahl ist nicht meine, sondern seine. Es gibt anscheinend auch linke Kotzprojektionen, nicht immer nur Angstprojektionen und Filterblasenprojektionen. Das eigene Problem wird dem anderen untergeschoben, damit man es an dieser Stelle bekämpfen kann, und da es das eigene Problem ist, glaubt der Projizierende auch recht gut zu wissen, mit welcher Methode. Spiegelvorhalten funktionierte weiland bei der grausen Medusa zuverlässig, heute beim bösen Volk nimmer so ganz.

In der ZEIT No. 49  findet sich ein Text, der erst einmal distanziert daherkommt, „Vom Unbehagen der Demokratie“ ist er betitelt, Peter Sloterdijk weiß, woher er seinen Projektions-Theoriebaustein nimmt. Das mit dem zitierten Erbrechen bezieht sich auf

Populismus von unten, das heißt, man muss sich einmal auskotzen und hat zehn Prozent der Wählerschaft hinter sich. Das Kotzen ist das subrhetorische Element der Rhetorik. Ich kotze mich in den Bundestag. Demokrat der ich bin.

Es ist der pragmatische Akt des präreflexiven Diskursverschmutzens, mit dem populistische Rede in die Demokratie reinschwallt. Demokratie soll aber sauberbleiben, wäh, nicht angespieben durch die AfD oder FPÖ oder Trump.

Sloterdijk ist grad voll nicht gut drauf, wenn man auf der Gefühlsebene seines general undefined shitty feelings bleiben will, das dieser Artikel ausdrückt. Ansonsten drückt er nämlich nicht sehr viel aus.

Sloterdijk ist ein Bärbeiß! „Der Bärbeiß“ ist grantig, seine Petersilie ist dauerverhagelt, und am Schlechten sieht er zuerst das mögliche noch Schlechtere.

Aus Sicht des Bärbeiß‘ wird nämlich Trump sowieso erschossen, ist ja in den USA so üblich, außerdem hat in Wirklichkeit, was ja niemand wollen kann, weder die linken Trumphasser noch die altrighten Trumpfans, das üble Duo Condoleeza Rice&George Bush Jr. gewonnen, darüber hinaus sitzt bei allen seinen Granteleien die „historische Analogie“ (vulgo: Hitlervergleich) unzufrieden mit am Tisch, Trumps Stellvertreter Pence wird ohnedies das Amt übernehmen, der Selbstzerstörungsknopf der Trump-Ära ist schon gedrückt, und der Demokratie ist auch schon ganz schlecht. Ach ja, noch ein kleines epistemologisches Weltübel am Rande sei erwähnt: das Volk, auf das der „Populismus“ baut, gibt es gar nicht.

Es liegt auf der Hand, dass es „Völker“ außerhalb solcher Zusammenrufungen, – moderner ausgedrückt, solcher „Mobilisationen“ – nicht geben kann. Kollektive, die nach Millionen zählen, bilden keine versammlungsfähige Menge.  (…) Ohne einen einen Hauch von Identarismus ist kein Populismus möglich. Freilich, wer erklärt uns das Band, das uns zu Uns macht? Bis auf Weiteres muss man sich hierzulande damit begnügen, Nicht-Syrer und Nicht-Äthiopier zu sein.

Das „Band, das uns zu Uns macht“ braucht indes nicht e r k l ä r t zu werden, um zu wirken. Die Antwort auf Sloterdijks Nörgelei wäre hier ganz klar: ohne einen Hauch von Intellektualismus ist kein Elitismus möglich.

Der Bärbeiß stellt sich auf ein halbes Jahrhundert amerikanischen Schiffbruch mit europäischem Zuschauer ein, passend zu seiner Gemütslage, denn aller Grant will mindestens eine halbe Ewigkeit.

Ein kalifornisches Abendessen mit Condoleeza Rice und einigen Anmerkungen zm Populismus von Adolf Hitler und Donald Trump„, so der Untertitel, ist Peter Sloterdijk nicht gut bekommen. Daß er den Zeugen seiner Übelkeitsattacke danach dennoch am Ende katerig hochblickend rät,

Wie lange es auch dauert, man muss proamerikanisch bleiben.

erinnert an den ollen Bärbeiß aus der obengenannten Vorlesegeschichte, der einem neu zugezogenen Schaf im Dorfe Timbuktu, das er zuerst für einen „schmutzigen Schneehaufen oder eine dreckig gewordene Wolke“ gehalten hat, entgegenknurrt:

Auf schlechte Nachbarschaft, alte Wolke.

 

 

 

 

 

 

 

Semantik des politischen Umschlags

„It’s the end of the world, as we know it, and I feel fine“ (R.E.M.)

Wir müssen sofort eine bessere Erklärung liefern, eine Erklärung für das, was „das Ende der Welt (wie wir sie kennen)“ (SPIEGEL), der Paradigmenwechsel, der emergente große  Umschlag, „the post truth era„, die Wiederkehr der Geschichte, das große Politbeben, Trumpism, Rechtsruck oder der Aufstand der Abgehängten usw. usf. genannt worden ist.

Every motive escalate, automotive incinerate
Light a candle, light a motive, step down, step down
Watch your heel crush, crush, uh-oh
This means no fear, cavalier, renegade and steering clear
A tournament, a tournament, a tournament of lies
Offer me solutions, offer me alternatives, and I decline

(R.E.M. The End of the World, 1980)

Im Grunde sind wir nicht in Erklärungsnot, denn es gibt seit langem Analysen zum Ende der liberalen Gesellschaft, zur Selbstzerstörungskraft des politischen Korrekten, zur Medialisierung und Virtualisierung der Demokratie, zur Kehrseite der Globalisierung, zum Großen Austausch und seinen Folgen, zur Verteidigung des Eigenen, zur Wiederkehr des verdrängten Hypermännlichen, zur Entstehung des linksliberalen Post-68er-Establishments, zur Implosion des Marktes.

Jetzt sind wir dran! Wer den aktuellen SPIEGEL (archivieren, könnte mal Sammlerwert bekommen!) liest, kann nicht ohne Häme die Blattmacher strudeln sehen – in großen Worten betreiben sie das, was Heimito von Doderer einmal „Aufkläricht“ nannte. Häme ist ein  funktional notwendiges  Anzeichen semantischer Umschläge. Wenn Häme zur Genugtuung wird, ist so ein Umschlag passiert.

Offenbar geben die Begrifflichkeiten des alten Paradimas keine funktional passenden Antworten mehr. Kleine-Hartlages „Sprache der BRD“ war eine Bestandsaufnahme derselben. „Semantik“ ist Bedeutungslehre, zeitlich betrachtet: Beobachtung des Bedeutungswandels von zentralen Begriffen einer Kultur. Veränderungen laufen auf unterschiedlichen Niveaus ab, unterschiedlich abrupt, unterschiedlich zäh, in jedem Fall sind sie eine „Operation am lebenden Körper„, das „Auswechseln einer Differenzform gegen eine andere kommt einer ‚Katastrophe‘ gleich, den Begriff im strengen systemtheoretischen Sinne genommen“ (Niklas Luhmann, Gesellschaftsstruktur und Semantik Bd. 3, 1989).

Lassen wir Luhmann mal länger zu Wort kommen, womöglich haben wir dann einen Baukasten zur Beschreibung dessen, was gerade passiert, in der Hand.

1. Teils leistet die Semantik sich probeweise Innovationen, die noch nicht in das Muster strukturstützender Funktionen eingebaut sind und daher jederzeit wieder aufgegeben werden könnten.

2. Teils kontiniuert sie längst obsolete Ideen, Begriffe, Worte, und verschleiert damit die Radikalität des Strukturwandels.

3. Teils wechselt sie in Unterscheidungen die Gegenbegriffe aus, und hält den Term, auf den es ihr ankommt, konstant.

4.Teils fusioniert sie eine Mehrheit von Unterscheidungen nur zu einer.

 

ad 1.: TRUMP. BECAUSE: FUCK YOU! THAT’S WHY! Codewechsel laufen mitunter durch Unterlaufen des alten Codes, durch Unterbietung  einer Unterscheidung. Sie sind dadurch nicht unterkomplex oder dumme Verarsche, im Gegenteil. Trumps politische Verhaltenslehre „NEVER APOLOGIZE. AGREE AND AMPLIFY. REFRAME.“ ist ein strukturell noch loses Fluidum der Machtkommunikation. Politische Kommunikation war bisher von habermasschem Ernst grundiert, Rechtfertigungsforderungen waren endemisch, Distanzierungsforderungen und Rücktrittsforderungen hielten den Code „gut/böse“ immer halb im politischen Code „Macht/Ohnmacht“ drin, man konnte nicht mit ihm und nicht ohne ihn. Zuspitzen, Polarisieren und Verstärken galten als dem demokratischen Konsens nicht zuträglich – jetzt wird probeweise mal polarisiert was das Zeug hält („every motive escalate …„). Kann sein, daß man zurückfahren muß, aber dann ist wenigstens mal ausgesprochen, was unterhalb der „gläsernen Decke“ rumorte. Und dem subjektiven „reframing“ gehört die politische Zukunft! „A tournament, a tournament, a tournament of lies / Offer me solutions, offer me alternatives, and I decline …“, stattdessen setze ich die semantischen Versatzstücke in neue Kontexte, ganz in meinem Sinne. Ich darf das.

ad 2.: „Demokratie“ wird besetzt gehalten im alten Paradigma, demzufolge die „Feinde der Demokratie“ aufseiten rechter Parteien und Medien zu finden sind und „Populismus“ nicht etwa der Sinn, sondern das Gegenteil von Demokratie sein soll. „Europa“ wird verteidigt gegen die „Anti-Europäer“ (unter denen der Kulturwissenschaftler Claus Leggewie so disparate Typen wie Breivik, Dugin und militante Islamisten versteht, und die  rechte Publizistik gleich mal mit einpackt), „westliche Werte“ werden mit linker Ideologie, globalistischer Ökonomie und Gendermainstreaming identifiziert. Dabei passiert diesen Begriffen unter der Hand schon etwas: das Volk wählt sich ganz demokratisch die stakeholder der alten Semantik ab, europäische Kultur wird gegen die EU gesetzt, und die Diskussion um „Werte“ entstammt genau der Islamisierungs-, Leitkultur- und pädagogischen Disziplindebatte, die jetzt aus der alten Semantik heraus als „rechtspopulistisch“ verurteilt wird. Natürlich werden bei einem semantischen Umbruch nicht lauter neue Wörter kreiert, sondern genau die alten, hoch aufgeladenen, umfunktioniert.

ad 3.: Das passiert mit „Volk“ bzw. „people“ gerade. Die alte Distinktion war „Volk/Bevölkerung“ oder „Volk/Regierung“. Im ersteren Falle wird die Hälfte „Bevölkerung“ als irrelevant gestrichten, denn daß Ländern bevölkert sind, ist eh klar, und daß sie nicht beliebig bevölkert sein sollten, wird normativ durch eine neue Unterscheidung eingeführt: „Volk/andere Völker“ (im semantischen Katastrophenfalle auch „Volk/Invasoren“). Die „Regierung“ als Ergebnis demokratischer Willensbildung in Form von gewählten „Volksvertretern“ wird abgestraft, und kritisch durch den neuen Code „Volk/Elite“ bzw. „Volk/Establishment“ ersetzt. Denn daß die Eliten dem Volk gegenüberstehen, und den Kontakt verloren haben, sieht sogar Sigmar Gabriel ein.

ad 4: „Wahrheit/Lüge“, „Wahrheit/Fairness“, „Wahrheit/Wahrhaftigkeit“, „Wahrheit/Medien“, „Wahrheit/Manipulation“, oh, nicht zu vergessen „Wahrheit/Verschwörungstheorie“ – alle diese Oppositionsschemata rutschen zusammen auf einer schiefene Ebene in die Differenz „Wahrheit/Filterblase„. Dieser schöne medientheoretische Begriff mit dem kometenhaften Aufstieg innerhalb weniger Wochen ist ein systemtheoretischer Leckerbissen.

Ursprünglich meinte er die selbstverstärkende zirkuläre Reproduktion personalisierter Internetsuchen. Wenn ich nach „Sex“ suche, bekomme ich das Vice-Magazin, Wikipedia, eine Auststellung über „Sex in Wien“, nach der ich schon einmal gesucht hatte, und ein Theaterstück angeboten, und erst unter ferner liefen das, was manch anderer sofort an erster Stelle stehen oder zu sehen hätte.

Die „Filterblase“ ist – begrifflich umgedeutet nun – das Phänomen, daß die linken, grünen, liberalen Eliten in einem abgeschotteten Raum ihrer Weltdeutung leben, und schlicht ignoriert haben, was das Volk da draußen denkt, treibt und leidet. Ein operativ geschlossenes System mit eigenen symbolisch generalisierten Kommunikationsmedien, ständig dabei, seine Weltsicht zu reproduzieren und vor allem: seine Weltsicht für die wahre Sicht auf die Welt zu halten, und dementsprechend bestärkt normativ in die Welt zu intervenieren. Nur – wie Systeme nun einmal sind – hat auch die Filterblase Umwelt. Und die kann sie mit systemimmanenten Mitteln nicht sehen, sie kann sie nur ausschließen aus den eigenen Operationen. Das Ziehen der Differenz „Wahrheit/Filterblase“ ist eine Beobachung von außen, und auch diese Beobachtung passiert nicht unvoreingenommen (geht nicht, ist ja ihrerseits systemisch limitiert).Die Wahrheit außerhalb der Blase zu finden hat eine blasenkritische Funktion, mehr nicht. Irgendwann wird eine neue Differenz gezogen werden (das ist historische Semantik!), wenn man diese nimmer braucht und sowohl die „Filterblase“ dahin ist, als auch „Wahrheit“ nicht länger ihr Gegenteil ist. Noch ist es nicht so weit, der erwähnte Artikel aus der „Süddeutschen“ oben endet mit den filterblasenimmanenten Worten: „Doch das heißt nicht, dass wir uns diesem „echten Leben“ annähern müssen, oder beugen müssen. Wir müssen aufbegehren, laut und deutlich.“

 Der Strukturwandel der der Gesellschaft selbst entzieht sich der Beobachtung und Beschreibung durch die Zeitgenossen; und erst nachdem er vollzogen und praktisch irreversibel geworden ist, übernimmt die Semantik die Aufgabe, das nun sichtbar Gewordene zu beschreiben.

Wahrscheinlich bin ich mal wieder viel, viel zu ungeduldig. Aber warum sollte nicht der Strukturwandel der Gesellschaft nach dem großen Umschlag besonders self-fulfilling-prophecy-affin sein? Die medialen Fundamente dazu sind jedenfalls da.

 

The Forgotten People

„Wir sind die Mehrheit. Wir sind viele. Wir müssen uns nur daran erinnern.“

Alexander van der Bellen, Präsidentschaftskandidat in Österreich, als Reaktion auf die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten am 9. November 2016, 12.9.2016

Es ist etwas umgeschlagen in der Welt. Umschläge passieren plötzlich, sind emergente Phänomene, aus einem diffusen Zustand zeitlich davor, der keine stetige Notwendigkeit generiert, entsteht aus den Bestandteilen plötzlich ein qualitativ anderer neuer Zustand.

Donald J. Trump hielt eine zwanzigminütige unironische und sanfte Rede vor seinen Anhängern und seinen Angehörigen, in der politisch noch nicht viel passierte. Einzig ein Schlagwort fiel heraus: the forgotten people. Die vergessenen Leute oder das vergessene Volk (im Sinne von „Wir sind das Volk!“) sind es, die Trump wählten, sich damit ins Recht setzten, wahrgenommen zu werden, und dieses Volk erwähnte, lobte, beschwor der neue Präsident in einem bedächtigen Satz.

ÖSTERREICH, Österreichs größte Gratiszeitung, führt dieselben Statistiken auf, die überall zu finden waren, in denen erklärt wird, daß es die weißen, armen, ungebildeten Männer Amerikas sind, die

gestern den gebildeten, liberalen Amerikanern, aber auch den Latinos und Schwarzen, gezeigt haben, wer in den USA regiert.

Die männlichen produktiv arbeitenden (oder arbeitslos gewordenen) Weißen sind „the forgotten people„, und zwar genau deshalb, weil die intellektuelle, mediale und finanzielle Elite seit Jahrzehnten nicht müde wurde zu beschreien, daß genau diese Leute die Herrschenden seien, deren Privilegien hinterfragt und demontiert gehören („check your privilege„) die die „minorities“ strukturell unterdrückten, und deren Vokabular, deren Werte, deren Interessen rassistisch, repressiv, etabliert und die Mehrheit seien, deren koloniale „white supremacy“ endlich zerstört gehöre. Den Satz aus ÖSTERREICH darf man also durchaus zweideutig lesen: sie hätten gezeigt, wer in den USA regiere, meint der Kommentator so, daß diese Trumpwähler gezeigt haben, daß die seit jeher Privilegierten immer noch und wieder herrschen, natürlich die Latinos und Schwarzen ausgrenzend, der Weiße Mann eben.

Oder aber, den gebildeten und liberalen Amerikanern, mithin der obengenannten Elite, wurde deutlich vorgeführt, daß sie völlig ohne Ahnung vom Volk in einer Blase regieren, und nicht mitbekommen haben, daß die Herrschaftsstrukturen längst gekippt sind, und sie selbst – die liberalen Intellektuellen, Medienleute und Unternehmer – die herrschende Klasse sind, die die „minorities“ aus alter linker Parteinahme für die Unterdrückten immer noch als Opfer sehen, während ihre Opfer längst ganz andere Leute geworden sind: the forgotten people. Weiße unterprivilegierte arme Männer hatten wir lange nicht, früher hieß das mal Proletariat.

Die einst von den Demokraten dominierte Arbeiterklasse lief fast komplett über.

las ich ebenfalls in ÖSTERREICH, wo man sich – wie in allen Medien seit gestern – bemüht, soziologisch irgend etwas von diesem Unschlag zu fassen zu bekommen.

Pathologisieren, Paternalisieren, Soziologisieren scheinen die Handwerkszeuge zu sein, um des großen Umschlags Herr zu werden.

Ich kann die „Modernisierungsverlierer“, die „Abstiegsängste“ der „Abgehängten“, die mit einfache Antworten „komplexe Probleme reduzieren“ durch „Verschwörungstheorien“, deren „Hass“ ernstgenommen werden müsse, damit sie sich nicht „weiter radikalisierten“ und deren „Ängste“ im Internet erst erzeugt und bestätigt würden, die „Anderen“(gern auch diffamierend „Rechten“), die einen „starken Mann“ (gern „hypermaskulin“) wollen, „Protestwähler“ und „Wutbürger“ seien, und damit „die Demokratie“ gefährden – ich kann sie nicht mehr ertragen!

Ich kann sie deshalb nicht mehr ertragen, weil sie reine Produkte der Elitenblase sind, Fuchtelbewegungen einer verzweifelten Defensive, die mit aggressiver Psychologie zu bannen versucht, was sich der Psychologisierung schlicht entzieht.

Van der Bellen muß sehr verzweifelt sein, an ein in „Wir“ zu „erinnern“, das an sich selbst wohl nimmer glauben kann, das passé ist, sonst bräuchte es kein Erinnern. He Freunde (und Freundinnen, täte er im Original wohl sagen), denkt nach, wir waren bis vor ganz Kurzem noch der Mainstream, die Mehrheit, die herrschende Klasse – bis da diese Leute kamen, auf die wir leider ganz vegessen hatten, und sich nahmen, was ihnen in einer Demokratie zusteht.

Jetzt dazu aufzurufen, „westliche Werte zu verteidigen“, wie es die führenden westeuropäischen Politiker unisono formulierten, entbehrt nicht der Groteske. Was sollte an Trumps Wahlsieg die „westlichen Werte“ gefährden? Es sei denn, man hätte sich diese womöglich so zurechtgedeutet, daß – in der gestrigen Definition von Angela Merkel

Demokratie, Freiheit,  Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung oder politischer Einstellung

Demokratie die der Globalisten, Freiheit die der doublethinker,  Recht und Würde des Menschen ein schmittscher Betrugsversuch, und der „Wert“ von Hautfarbe, Religion, Geschlecht und sexueller Orientierung einzig dazu da sei, die „diversity“ zu illustrieren, und zuguterletzt die „politische Einstellung“ fein selbstbezüglich auf die mutigen linken und liberalen Freiheitsverteidiger bezogen sein muß.

Dann und nur dann könnte es sein, daß Trump für einen Umschlag steht, bei dem solcherart umgedeutete „westliche Werte“ in der Defensive sind. Dem vergessenen Volk diesseits und jenseits des Atlantiks dürfte es aber  -mit ein bissl Erinnerung – nicht besonders schwerfallen, gemeinsame und trennende Werte zu formulieren und zu verteidigen, die dies verdienen.

 

Barbara Vinkens letztes Aufgebot zur Rettung der Wahrheit: der Irrtum

In der ZEIT No. 46 hadert man zum soundsovielten Male mit dem „postfaktischen Zeitalter“, das letzte Aufgebot sind diesmal nicht die Psychologen (die wurden in Stellung gebracht angesichts dichterer Einschläge des Terrorismus im Sommer), sondern bekannte deutsche Wissenschaftler aller Fachrichtungen. Der Sinn dieser Mobilmachung muß – wir sind schon weit genug ins beschrieene „Postfaktische“ gerutscht, daß dies erklärungsbedürftig wird – in etwa folgender sein:

Wissenschaft als Sozialsystem operiert mit dem symbolisch generalisierten Kommunikationsmedium Wahrheit, der Code ist „wahr/falsch“. Wie jedes System präferiert es den Positivpol, Wissenschaft entwirft sich also immer hin zu mehr Wahrheit. Das bedeutet aber n i c h t, daß alles, was ihre Akteure (Wissenschaftler) kommunizieren, Wahrheit garantiert (das wäre absurd), aber immerhin ebenfalls nicht, daß wenn der Code des Systems überhaupt in Frage steht, man nur ein paar Wissenschaftler zu befragen braucht, ob „erwiesene Fakten ihres Themenfeldes in der Öffentlichkeit bestritten“ würden, und wenn diese dann „ja“ sagen, die operative Schließung des Systems wiederhergestellt wäre.

Denn es steht ja zur Debatte, ob der Code „wahr/falsch“ überhaupt sinnvoll verwendet werden kann für bestimmte aktuelle Fragestellungen (Klima, Migration, Geschlecht, Religion, Ökonomie etc.), oder ob nicht andere Sozialsysteme die Kernbereiche dieser Fragen besetzen. Am Beispiel von „Vertrauen“,  „Liebe“ und „ökologischer Kommunikation“ hat Niklas Luhmann schon sehr früh (Ende 70er bis 80er Jahre) zu erklären versucht, warum bestimmte Kommunikationen zwar wissenschaftlich relevant sind (für die Psychologie, die Biologie, die Nationalökonomie z.B.), aber eben nicht über „wahr/falsch“ laufen.

Wissenschaft selber versucht nun, je weiter die Ausdifferenzierung in der Moderne schreitet, so viel soziale Kommunikation wie möglich abzugreifen und mit ihrem Maßstab zu bewerten. In der Öffentlichkeit ist dann in steigendem Maße mit „Experten“, „wissenschaftlichen Ergebnissen“, „Studien“, „Statistiken“ und „Beweisen“ zu rechnen. Die Gefahr ist allerdings sehr groß, daß eben wie jeder andere Fundamentalismus auch, der Wissenschaftsfundamentalismus (=der Versuch, andere soziale Systeme wissenschaftlich steuern zu wollen) umkippt in Entropie, vulgo: Systemtod. Und gegen Entropie einfach noch mehr desselben aufzubieten, klingt nach dem besten Mittel fürs sichere Ende.

Die ZEIT-Journalistin Eva Bucher befragt also auf der Suche nach der verlorenen Wahrheit zwölf Wissenschaftler (von Klimaforscher, Wirtschaftsweisem, Politologen bis zum Philosophen), und wundert sich, warum bloß so wenige Lehrstühle mit Frauen besetzt sind, hätte sie doch gern beide Geschlechter aliquod für die Wahrheit eintreten lassen, als wenn diese dadurch noch wahrer würde. Drei Frauen fand sie immerhin, eine davon ist die deutsche Literaturwissenschaftlerin  Barbara Vinken, seit 2004 Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

An Frau Vinken wird als „Genderexpertin“ die oben zitierte Frage herangetragen:

Werden erwiesene Fakten Ihres Themenfeldes in der Öffentlichkeit bestritten?

Vinken: Ja, große Teile der Gesellschaft verleugnen die historische Konstruktion von Geschlecht, oft, indem man sich auf naturwissenschaftliche „Fakten“ bezieht. Ohne zu reflektieren, dass diese Fakten selbst unter dem Einfluss der historischen Konstruktion von dem, was Männer, Frauen und Menschen sind, stehen.

Fakten müssen also resistent gegen Fakten sein, behauptet sie, um die Wissenschaft zu verteidigen. C.P. Snows alte These von den „two cultures“ (1959) ist spurlos an ihr vorübergegangen, sonst wüßte sie, daß naturwissenschaftliche „Fakten“ und kulturwissenschaftliche „Fakten“ auf logisch ganz verschiedenen Ebenen liegen (d.h. auch wenn man z.B. weiß, daß die Biologie eine gesellschaftliche Konstruktion ist, und was sollte sie als soziales Kommunikationsmedium auch sonst sein, dann sind ihre Gegenstände selbst keine sozialen Konstruktionen, sondern lebendige Körper).  Und selbst wenn man Vinkens „erwiesene Fakten“ der sozialen Konstruktion von Geschlecht mal so probehalber akzeptieren würde, gäbe es aus ihrer Behauptung kein Entkommen: wer die Konstruktion von gender leugnet, „reflektiert“ bloß nicht, daß diese Leugnung ihrerseits eine Konstruktion ist. Das nennt man: I d e o l o g i e  (argumentativ auch verbreitet in Religionen, Marxismus und Psychoanalyse – wer die Axiome nicht akzeptiert, landet innerhalb der Ideologie auf der Irrtumsseite).

Doch Vinken kann sich noch ärger immunisieren gegen Infragestellung ihrer Wahrheit durch „die Öffentlichkeit“. Diese ist nämlich so frech, so zu tun, als sei Gleichheit der Geschlechter längst erreicht (was weder so stimmt, daß die Öffentlichkeit dies täte, noch, daß dies jemals möglich wäre, geschweige denn ein wünschenswertes Ziel). Vinken sagt, „das vernachlässigt die statistischen Ergebnisse„, die also besagten, daß die Geschlechter immer noch ungleich seien – quod erat demonstrandum, Vinken will aber das Gegenteil behaupten. Und „wenn sie doch mal zur Kenntnis genommen werden, werden sie postfaktisch umgedeutet„. Noch wasserdichter kann man sich ideologisch kaum abpanzern: die Öffentlichkeit irrt sich, sieht ihren Irrtum nicht ein, der Irrtum ist in Wirklichkeit die Wahrheit, darf aber nicht benannt werden, und wenn die Wahrheit doch einmal benannt wird, hat man es  mit einer „Umdeutung“ der Wahrheit zu tun, die in Wirklichkeit der Irrtum ist. Alles klar?

Doch da die Interviewerin nicht lockerläßt, wird auch Vinkens Irrtum größer. Sie fragt:

Woran liegt das?

Vinken: Lang waren die Leute der Meinung, das Eigeninteresse nicht wohlverstanden sein kann, also auch dem Allgemeinwohl dienlich. Dann einigte man sich darauf, dass es sowas wie wohlverstandenes Eigentum geben mag. Mittlerweise gilt: unterm Strich zähle immer nur ‚ich‘, um eine besonders unglückliche Postreklame zu zitieren. Anders gesagt: nach mir die Sintflut. Wobei wahrscheinlich die meisten nicht mehr wissen, was die Sintflut war.

Ob es sich lohnt, diese Zuschreibungskette mal zu adressieren?

„Die Leute“ sind wissenschaftshistorisch wohl  zuerst Rousseau und dann Adam Smith. Gegenwärtig sind „die Leute“ der Mainstream des globalisierten Konsumismus, die man füglich als Smithianer sehen muß. Der gemeine Smithianer, wenn es ihn gäbe, wäre allerdings außerordentlich teleologisch drauf, also das gerade Gegenteil von Nach-mir-die-Sintflut. Die soziale Wirkung der unsichtbaren Hand des Marktes sei eben gerade der Segen der Menschheit, versprach weiland Adam Smith. Vinkens so adressierte Botschaft kommt wohl zurück ans Institut für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Nächster Versuch der Adessierung der Schuldigen, Empfänger gleichermaßen unbekannt verzogen, diesmal nicht im historischen Nacheinander, sondern im Heute:

Im Namen eines Pseudo-Darwinismus und des Neoliberalismus wird die gnadenlose Suche nach dem eigenen Vorteil legitimiert. Alles andere wird als Gutmenschentum diffamiert.

Die „Pseudo-Darwinisten“ sollen wohl die „Leute“ sein, die gender unzulässig naturalisieren, Doppelkeule, denn wer ist schon gern „pseudo“, und wer ist freiwillig „Darwinist“, vor allem im sozialen Sektor? Nur sind diese „Leute“ sehr heterogen, die einen sind Biologen, die anderen Christen oder Muslime gar, auch politisch rechte Genderkritiker wurden schon gesichtet. Festzuhalten aber ist gewiß: sie sind allesamt keine „Neoliberalen“! Und das hedonistische konsumversaute Fußvolk, das zu blöd ist, von der Sintflut gehört zu haben, ist weder noch.

Vinken sieht am Ende ihrere Ausführungen schon lange, lange nimmer „die Wissenschaft“ oder „die Fakten“ bedroht, sondern etwas ganz anderes: die richtige Gesinnung, die von „den Leuten“ konsequenterweise als „Gutmenschentum diffamiert“ wird. Und nur um diese Gesinnung ist es ihr überhaupt zu tun gewesen, die Sache mit der Verteidigung der wissenschaftlichen Wahrheit ist eher ein Mittel zum Zweck.

An diesem Punkt kann man vielleicht andeutungsweise wahrnehmen, warum der Wissenschaftscode wahr/falsch zweifach am Ende ist: sein eigener Fundamentalismus gebiert Ungeheuer, und er wird auch noch vom übergriffigen Code der Moral (gut/böse) verschlungen. Barbara Vinken kann nichts dafür, sie hilft nur noch mal kräftig nach.

Takt und Mut

„Ich muß euch was erzählen. Sie bezahlen mir’s ganz. Hab ich heute erfahren. Ist das nicht super?“

Eine Frau, mit der ich vor Jahren in einem interkulturellen Chor gesungen habe, treffe ich auf einer Feier im weitgespannten Freundeskreis wieder. Sie war immer schon progressiv und engagiert, aber soziale Kulturprojekte sind halt nicht besonders einträglich. Da kommt es wie gerufen, daß das AMS und der waff Frauen Umorientierungsausbildungen finanzieren, wenn diese im gefragtesten Sektor neu beginnen: Migration Management, Betreuungswissenschaften und Deutsch als Fremdsprache.

Sie war viel im Ausland, liebt fremde Kulturen, und hat ihre Kinder bewußt auf eine Schule mit hohem Einwandereranteil geschickt, allerdings in die Mehrstufenklasse (die Regelklassen sind die Migrantenklassen, in die klassenübergreifenden reformpädagogischen Modellklassen wollen alle Zugewanderten  – außer Deutsche  – ihre Kinder ungern freiwillig geben, da werden sie eben hinverteilt).

„Ich studiere jetzt Migration Mangement, zusammen mit lauter Führungskräften. Das sind total spannende Leute, die in NGOs arbeiten, oder selbst geflüchtet sind und schon lange Anerkennungsstatus haben, ganz bunte Mischung von Menschen, oder die in Ministerien arbeiten.“ Ich frage: „Und wen führst du, wennst fertig studiert bist dann?“ Sie: „Da kann ich dann alles mögliche mit machen, super offene Möglichkeiten, Menschen zu begleiten, sich zu integrieren. Das ist so wichtig heute, und die bezahlen mir das komplett, ist das nicht geil?“

Mir ging nicht aus dem Sinn, was Martin Sellner geschrieben und gesagt hat. In Alltagssituationen, wo die Rede notgedrungen auf Politik kommt, den Mut zu haben, nicht mehr mit der Lüge zu leben. Mein stream of consciousness lief ungefähr so:

Sie wird zur willigen Vollstreckerin der Globalisierungsindustrie und merkt es kein bißchen. Führungskräfte von NGOs, total spannend? Total vor den Karren gespannt. Auf meine Frage hat sie nicht geantwortet. Wenn ich jetzt reinhaue, muß ich mich outen. Kritische Fragen zu einzelnen Sätzen wäre ’ne Idee. Flüchtlinge arbeiten als Migration Manager, ist das nicht ein geschlossenes selbstreferentielles System zur institutionellen Übernahme? Jemandem die Begeisterung nehmen, jemandem den naiven Glauben nehmen, was verdirbt das und  was richtet es aus? Ach Mist, jetzt ist der Moment vorbei für Beiläufigkeit, ich müßt‘ ein Riesenthema draus machen.

Ist es klüger, den Finger in die Wunde zu legen und aus meinem Herzen keine Mördergrube zu machen, oder ist es klüger, diese vollkommen streitferne, ihrer Anlage nach komplett unpolitische Situation innerlich abzubuchen und nach außen hin nett zu bleiben? Sie wird mich nicht verstehen. Sie wird mich ebensowenig verstehen wie eine Mitschülerin im Abschlußjahrgang, der ich, auftauchend aus der Nietzschelektüre, ungläubig vorwarf, warum sie Krankenschwester werden wollte um Gutes zu tun, wie kann man auch noch absichtlich gut sein wollen, absichtlich ein „letzter Mensch“?

Wir können nur Denktabus ankratzen, wenn wir böse sind, und nette Abende verderben. Hatte ich die Kraft, diese Situation eskalieren zu lassen und die Konsequenzen zu tragen? Und alles nur, weil diese Bekannte so eingekapselt in einem ideologischen Raum ist, den ich als solchen erkennen kann, und sie nicht? Sie hält alles für natürlich und gut und richtig, und ich habe Angst um solche Leute und auch Angst vor solchen Leuten. Und das ist nicht abbildbar in ihrem Denkraum, würde als unbegreifliche Arroganz oder ungegreifliche Kränkung, oder Spielverderberei aufgenommen.

Soziale Situationen als Gestalt zu erfassen, ihre feinen Züge mitzubekommen, ihre Protagonisten einschätzen zu können, seine eigene Rolle tastend wieder und wieder rückzubinden an Erfahrungen, das ist Takt.

Was von ihm (i.e. dem Takt) im Individuum heute eigentlich getroffen wird, ist, was er angelegentlich verschweigt, die tatsächliche und mehr noch die potentielle Macht, die jeder verkörpert. Unter der Forderung, dem Individuum als solchem, ohne alle Präambeln, absolut angemessen gegenüber zu treten, liegt die eifernde Kontrolle darüber, daß jedes Wort stillschweigend sich selber Rechenschaft davon gibt, was der Angeredete in der sich verhärtenden Hierarchie, die alle einbegreift, darstellt, und welches seine Chancen sind.(Adorno, Minima Moralia, Takt).

Takt als Anpassungsleistung ist eine gebrochene Angelegenheit: ich kann nicht mehr einfach nur einer Konvention folgen, sondern muß balancieren. Nett zu plaudern und jemandes Begeisterung zu teilen, meine Rolle im Kreise zu festigen, geht spätestens dann nicht länger ungebrochen, wenn es den unabweisbaren stream of consciousness, diese unerbittliche Parallelwelt, gibt.

Adorno sieht die Gefahr der „verhärtenden Hierarchie“ ganz wo anders als ich, aber strukturell passiert Ähnliches. Solange ich in Kategorien des Takts denke, und nicht immer und überall Sellners „Ketzer“ bin, solange beschäftigt mich die „eifernde Kontrolle“ über meine eigene „potentielle Macht“ – ja, ich könnt dreinschlagen (zumindest verbal), den Denkraum empfindlich stören, die willige Vollstreckung versuchen aufzuhalten. Um welchen Preis? Um den Preis des Taktes.

Vielleicht ist es bloß der falsche Moment gewesen, und der kairós kommt noch. Vielleicht mit den Realitätserfahrungen, die sie ohnehin selbermachen muß und die ich ihr nicht vorauseilend abnehmen kann aus Einsicht in die Verhältnisse.

Takt ist eine Differenzbestimmung. Er besteht in wissenden Abweichungen.

Reine Anpassung („Nettsein“) ist nicht Takt, sondern ich hätte etwas mehr Balance, mithin: etwas mehr Dysbalance, schon schaffen sollen. Ohne Schleierrunterzerren, das verdirbt alles, sondern durch mehr Nachfragen, wissende Abweichungen von der Mainstreamkonvention. Einen kleinen Widerhaken auswerfen hätte genügt, aber ich dachte, es müsse aufs Große, Ganze gehen oder gar nicht sein.